Mittwoch, Juni 10, 2009

Amanohasidate

So kam ich also gegen späten Nachmittag in Amanohashidate an und suchte erstmal einen Parkplatz. Da es zu den Japan Top 3 gehört musste man überall für den Parkplatz bezahlen, allerdings war es ja noch deutlich ausserhalb der Hauptsaison weswegen ich ohne Mühe einen freien Parkplatz ca 5 minuten Fußweg entfernt gefunden habe.
Da es schon spät war beschloss ich gleich loszulaufen. Die Bäume und der Sand waren sehr schön und ich war fast alleine die meiste Zeit. Als ich gegen die Mitte kam überlegte ich umzudrehen, entschied dann aber dagegen und lief bis zur andren Seite. Dort lief ich ein Stück Richtung Seilbahn in der Hoffnung das sie noch offen sei, gab aber angesichts der andren schon geschlossenen Geschäfte auf und kehrte um. Unter den Japanern sagt man sich das man mit der Seilbahn hochfahren soll, sich dann umdrehen und Amanohashidate durch seine Beine anschauen soll und es würde aussehen als würde sie schwimmen... die Japaner, wer wohl auf die Idee kam?
Da die Sonne langsam unterging und ich die richtige Musikwahl getroffen hatte, fühlte ich mich auf einmal richtig gut und so war der Weg zurück ein Klaks.




Die Meerseite von Amanohashidate

silbernes Wasser

im walking,... lalala

ein kurzer Stop am hinweg

Die Inlandseite

Auch die Inlandseite

und ein kurzer Stop am Rückweg

schönes Bild, schwieriges Licht...


Nachdem ich mir dann etwas zu Abendessen gekauft hatte fuhr ich zurück zu dem Rastplatz an dem ich vorher angehalten hatte und packte erstmal mein Futon und die Decke aus. Nachdem ich sie in die extra gekauften Hüllen gequetscht hatte wusste ich, jetzt kommts raus,... war mein Augenmaß gut oder nicht? Ich wusste das das Futon mit 2,10 Meter auf jeden Fall zu lang war, aber ich hatte geplant das Kopfende etwas aufzurollen und es als Kopfkissen zu benutzen. Nachdem ich es ausgebreitet hatte war ich happy das es genau aufging. Als ich mich reinlegte war es etwas kurz, doch ich konnte ja die Sitze noch ganz nach vorne schieben und dann passte es perfekt. Ich hatte etwa denselben wenn nicht noch etwas mehr raum als in Australien, perfekt!
Später hatte ich dann auf einmal Internet mit meinem Laptop und war verwundert, es waren zwar Häuser in der Nähe, aber nicht so nah. Am nexten morgen war das Netz dann weg und ich nehme an es war eines der andren Autos in denen jemand per Handy und Laptop ins Internet ging.
So verbrachte ich also meine erste Nacht im Auto!

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

WWWooooowwwww.......
So tolle Fotos,super.
Gruss
Mama