Am nexten Tag verliess ich dieses superhouse und machte mich auf den Weg nach Seoul. Seoul ist die Haupstadt und der Platz wo der Bär steppt. Seoul ist mit den angrenzenden Städten die 2t größte Metropole der Welt nur getoppt von Tokyo. Mehr als 23 Millonen Menschen leben in Seoul oder direkter Umgebung.
Am morgen war das Wetter in Sokcho eigentlich relativ gut, während der 4 Stunde Busfahrt fing es dann aber an zu regnen. Je näher wir an Seoul kamen desto schlimmer wurde es bis es so weit war das das Wasser welches der Reifen verdrängte bis zum Fenster hochsprizte (und es war ein großer Reisebus). Große Teile der Stassen waren mit mehreren Centimeter Wasser überflutet. Da die Busse eine eigene Spur auf der Autobahn haben, ging es troz dem Verkehr relativ flot voran. Viele Autos fuhren nun langsamer und hatten die Warnblinker an. Ab und zu traff der Bus eine wirklich große Pfütze und man konnte spüren wie er etwas schlingerte. Für einen Moment hatte es aufgehört zu regnen und ich dachte ich käme vielleicht trocken bis zum Hotel. Als wir dann aber in den Busbahnhof im Südosten der Stadt einfuhren fing es nochmal richtig an. Ich stieg aus und musste aus dem trockenen Laufsteg erstmal in den Regen um mein Gepäck zu holen. Ich wartete ein bisschen in der Hoffnung das der Regen kurz aufhört und ich trocken zur Ubahn kann. Irgentwann gab ich auf und lief durch die Sturmfluten (leider war dieses Busterminal nicht an die Ubahn angebunden wie die neueren.).
Dann fuhr ich noch 30 min Ubahn und kam dann an meiner Endstation an. Während ich in der Ubahnwar bekam ich eine SMS auf koreanisch die sich später als Warnmeldung herausstellte, sowas wie: Es regnet sehr stark in der Seoul-area, bitte seien sie vorsichtig...
Nach kurzem suchen fand ich auch das Inn Daewon das meine erste Heimat in Seoul wurde (Tobi du kennst es auch!). Es war ein nettes kleines Plätzchen mit vielen japanischen Gästen und so fühlte ich mich gleich wohl. Die ersten paar Tage hatte ich reserviert und verbrachte sie dort, später musste ich umziehen in das alte Inn Daewon was billiger war aber leider keine Klima hatte (viel zu heiß!!!). Die erste Zeit erkundete ich etwas die Umgebung, schrieb ein paar Mails, war im Casino,....
An einem Tag war ich in der Coex Mall, Asiens größter Untergrund shopping mall. Es regnete immer wieder, es war ja noch mitten in der Regensaison. Da die Mall auf der andren Seite der Stadt war, hatte ich eine lange ubahnfahrt vor mir (40min) um wieder zurückzukommen. Doch eines der 3 Casinos von Seoul befindet sich in der Mall und ich erfuhr das es einen freien Shuttlebus quer durch die Stadt zum Hilton Hotel (wo das zweite Casino ist) gab. Das Hilton ist war viel näher an meinem Hotel und so beschloss ich den Bus zu nehmen. Mir ging es nicht so sehr darum das Geld für die Ubahn zu sparen (kostet ca 50 cent) sondern mehr darum die Stadt nochmal in dem Regen zu sehen, oder überhaupt was zu sehen (statt nur schwarz in der Ubahn). Der Bus brauchte eine gute Stunde und dann nahm ich bald die Ubahn für die letzten paar Stationen zum Hotel.
Achja in Insadong war ich auch ab und zu, dazu gibts aber keine wirkliche Story, also nur Bilder.
So, nun ertstmal ein paar Bilder
Seoul Station
hm, fand ich irgentwie "lustig"
Lustig aussehendes Gebäude in Insadong
Künstlicher Fluss durch Insadong (dazu später mehr)
Regen am Anfang der COEX Mall
Großstadt
hm, komische Kombination...
Noch während ich in Busan war habe ich Nicki kontaktiert und die Geschichte geht wie folgt:
Ich habe Nicki 2006 in Australien getroffen wo ich 2 Wochen lang eine english-schule besuchte. Hier sind ein paar Bilder von einem Weekend trip mit ihr und anderen. Seitdem ich Mitte 2007 Australien verlassen habe, hatte ich keinen Kontakt mit Nicki da sie keine emailadresse besitzt. So kam es dazu das ich ihr nach meinem Handykauf einfach eine SMS geschrieben habe. Die Nummer war richtig und sie rief mich erfreut an.
Nachdem ich ja nun endlich in Seoul war, trafen wir uns an einem Nachmittag. Sie war sehr verwundert / geschockt über mein Aussehen das ihr wohl zu rebelisch war. Zuerst war ich etwas verletzt da ich das erste mal in meinem Leben wirklich denke das das was ich anhabe nach etwas aussieht. Dunkle Jeans, ein enges Tshirt aus Japan und den Hut. Ok, meine Haare sind etwas lang aber sonst? Später ist mir dann bewusst geworden das Nicki halt doch eher die Generation meiner Eltern ist als meine Generation.
Als wir mittag aßen und über meinen Stil diskutierten fragte sie einfach die Kids (14~16) am Nachbartisch was sie von meinem Stil hielten und sie meinten es sei doch ganz ok :)
Anschliessend machten wir uns auf den Weg zum War Memorial Museum wo Nicki mir einiges zur Geschichte Koreas erzählte. Leider hatten wir nicht so viel Zeit bis es schliessen würde und so möchte ich nochmal hingehen um mir alles anzuschauen. Alles in allem war es aber ein netter Tag und es war schön Nicki wiederzusehen. Ich erninnerte mich daran das sie einen ganz bestimmten Akzent hatte den ich nur ihr zuordnen würde. Ganz so genau konnte ich mich zwar nicht mehr dran erinnern, aber als ich sie dann getroffen hatte war es genau derselbe Akzent oder eher die Art English zu reden wie vor 2 Jahren.
Montag, August 24, 2009
Finally Seoul
Mittwoch, August 19, 2009
Seoraksan National Park
Aktuell: Ich bin in Seoul, Tobi ist am Samstag zurückgeflogen und so bin ich wieder allein. Ich habe die Homepage zu Südkorea gefunden Send me to Korea. Ich finde sie interresant und muss auf jeden Fall mal noch mehr davon lesen. Auf seiner alten Seite hat er beschrieben was für Übernachtungsmäglichkeiten es in Korea gibt und so bin ich auf die Namem "Gositel" und "Hasuk" gestossen. Im Englishen sagt man dazu "Boarder House" und es ist so ähnlich wie eine WG, ich hab ja in Tokyo in sowas gelebt. Da ich zwar schon eine Zeit in Seoul war aber noch nicht viel gesehen habe, hab ich beschlossen für einen Monat hier zu bleiben. Um das ganze angenehmer und billiger zu gestalten bin ich heute in das "Full House" eingezogen. Ich habe ein ca 4m² großes Zimmer mit Zentralklima, Fernseher, Kühlschrank und Internet für ca 270€ den Monat. Eigentlich wollte ich das billigere Zimmer ohne Dusche, aber das wurde mir sozusagen vor den Nase weggeschnappt. Jetzt habe ich meine eigene "Duschzelle", vielleicht noch ein extra Quadratmeter. Klo, Küche und sonstiges teile ich mit den andren Bewohnern. Achja Reis, Cupramen und Kimchi gibt es umsonst.
Am Wochenende werde ich 2 Koreaner treffen denen ich mal Weil am Rhein gezeigt habe (Freunde von einem Arbeitskollege meiner Mutter) und ich hoffe auch den Schreiber des oben genannten Blogs mal zu treffen. Soweit zum aktuellen, weiter gehts mit dem Nationalpark.
Am nexten Tag spielte das Wetter glücklicherweise mit und ich machte mich am späten Vormittag auf Richtung Seorak-dong einer kleinen Stadt am Eingang des National Parks. Es regnete zwar nicht, aber es war bewölkt was nicht so schlecht war da es dann nicht ganz so heiß wurde.
Ich fuhr also von Sokcho eine Stunde zum Park, bezahlte Eintritt und machte mich auf den Weg zu einem kleinen Hike zu einem Wasserfall. Der Weg zum Wasserfall war zuerst nicht wirklich ein Wanderweg sonder eher eine kleine Strasse, wurde aber später dann kleiner und schwieriger.
über die Brücke und den Fluss
ein Miniwassefall auf dem Weg
Dann kamen viele Treppen und der Weg führte am Fluss entlang. Da es bergauf ging sah ich auf dem Weg zum großen Wasserfall ein paar kleinere und genoss das laufen. Am Ende angekommen war dann ein kleiner See und ein Wasserfall. Das ganze erinnerte mich stark an den Litchfield Park in Nordaustralien. Das Wetter war inzwischen ziemlich gut und ich schaute den Leuten zu die am Rand sassen und einer ging auch samt Klamotten schwimmen. Nach einer Zeit dort sah ich Eichhörnchen herumhuschen. Nachdem die große Familie/Freundesgruppe gegangen waren kamen die Eichhörnchen raus und suchten nach zurückgelassenem. Ein älteres Paar mit ihrer Tochter und deren Freund hatte eine Melone dabei und gab kleine Stückchen an die Eichhörnchen ab. Die Tochter gab mir später dann auch noch ein Stück :)
Ich fand in meinem Rucksack eine verkrümelte Minischokolade und begann die Eichhörnchen zu füttern. Sie frassen mit aus der Hand und ich gab den andren auch ein paar Stücke damit sie auch die Hörnchen füttern konnten.


Nachdem ich eine ganze Weile dort gesessen war, machte ich mich auf den Rückweg. In der Seilbahnstation aß ich dann zu Mittag und fuhr anschliessend nach oben.


Oben angekommen war die Aussicht super, aber es waren auch viele Leute dort (aber weniger als erwartet). Ich hörte Buddistischen Gebetsgesang mit ein wenig Musik und dachte es wäre schön wenn die Leute nicht so laut wären dann könnte ich es mehr geniessen. Ich lief in Richtung des Gesangs (nach unten) und merkte das es nicht von dem kleinen Tempel weiter unten kam sondern von ein paar Boxen die zwischen der Station und dem Tempel angebracht wurden, wohl wegen der Stimmung. Ich fand es zwar schade das es nur aus den Boxen kam, aber ich kletterte auf einen Stein am Rand des Weges und zu meiner Verwunderung saß dort schon jemand etwas abgeschirmt vom Weg. Ich setzte mich auch hin und genoss die Aussicht und die "Musik". In mir kam eines der Gefühle auf wegen dem ich reisen so liebe. Ich fühlte mich als wäre ich weit weg, weit weg von Zuhause, irgentwo in Asien, auf einem hohen Berg, mit einer tollen Aussicht, und einem Tempel im Hintergrund von dem man den Gebetsgesang hört. Vielleicht irgentwo in Tibet? Auf dem Dach der Welt? Egal, es war ein super Gefühl und mein Mitlauscher genoss es anscheinend auch. So saß ich da und schloss später die Augen und legte mich hin.
Wow, das allein wäre die Reise nach Korea wert.
Nach einer ganzen Weile ging ich zurück Richtung Station und folgte den Leuten ein Stück weiter aufwärts zu so etwas wie einem Gipfel. Dort gibt es anscheinend eine kleine Mauer um die sich Legenden spinnen und für die der Berg wohl bekannt ist. Ich sah nur ein paar aufeinandergestapellte Steine und genoss lieber nochmal die Aussicht.


Anschliessend machte ich mich auf den Rückweg nach Sokcho, holte mir eine Pizza und schaute mir einen Film an. Was für ein schöner Tag.
Oh, jetzt hätte ich fast noch 2 Bilder vergessen die beweisen das auch die Koreaner auf "Kawai/Cute/niedlich" stehen:

Montag, August 17, 2009
Sokcho
So, nach einer kleinen Pause geht der Blog jetzt wieder weiter. Sorry das ich nicht viel geschrieben habe, aber die letzten 2 Wochen war mein Bruder hier und wir waren gemeinsam viel unterwegs. Wir sind von Seoul nach Nagasaki gefahren, von dort nach Beppu und dann Fukuoka. Von dort aus ging es zurück nach Korea, erst Busan dann Gyeongju und wieder Seoul. Vor 2 Tagen hab ich ihn dann zum Flughafen gebracht und bin nun wieder allein unterwegs.
Aber nun erstmal zu Sokcho , dem letzten Stop an der Ostküste bevor es nach Seoul ging.
Von Donghae fuhr ich also mit dem Bus nach Sokcho wo ich an der Touristeninfo fragte ob sie ein billiges Plätzchen kennen. Es stellte sich heraus das es die beste Entscheidung des Tages war nachzufragen da sie mir ein Guesthouse empfohlen das nicht im Lonely Planet war. Das Haus selbst ( mit dem Namen "The House") sah sehr nett aus und ein Einzelzimmer mit Toilette und Dusche, Aircon, wireless lan, kühlschrank und Fernseher kostete nur 20000won. Dazu bekam man freies Frühstück und die besten Tips der Umgebung. Als ich ankam saß ich erstmal 10 Minuten mit dem Besitzer da, der mir erklärte was es zu sehen gab, wo es billiges Essen gab, was ich heute noch machen könnte, usw.... und es mir auf der Karte auch noch mit Preisen einzeichnete. Das war der beste Service für den besten Preis in ganz Korea!!!
Nach dem einchecken ging ich erstmal etwas essen und dann zu einer Bank die einen internationalen ATM hatte. Anschliessend lief ich ein bisschen durch die Stadt, ging auf den Leuchtturm und schaute den vielen Leuten zu die um den Hafen herumwuselten.
Auf dem Bild sieht man wieviele Libellen dort durch die luft schwirrten
Ausblick vom Leuchtturm
und die Berge im Hintergrund



Picknik auf den Felsen
The House
Dann ging es zurück Richtung dem Haus und ich aß zu Abend und liess den Abend langsam angehen.
Am nexten morgen stand ich spät auf und es regnete zienlich heftig und so beschloss ich den Tag einfach zu relaxen. Ich lief ein wenig durch die Einkaufstrassen, laß in einem Buch und ging am frühen Abend zu dem Restaurant das mir empfohlen wurde. Dort gab es für 6000won ein All you can eat Buffet und ich traf 2 die ich aus den Hotel schon kannte. Ich setzte mich zu ihnen und wir unterhielten uns nett und gingen anschliessend noch ein Eis essen. So ging auch der zweite Tag schnell vorbei und ich beschloss am nexten Tag auf jeden Fall in die Berge zu fahren, was ja mein Hauptgrund war nach Sokcho zu kommen, aber dazu später mehr.
Samstag, August 08, 2009
Donghae und der Ausländer
Sarah: Ja, es war schon etwas komisches.... Er liegt schon etwas ausserhalb der Touristenroute war aber interresant. Da es ein Park und kein Museum war gab es kaum Souveniers, allerdings verkauften ein paar Frauen an Ständen ein paar Dinge (meist nicht so wild wie der Park selbst ;)
So, endlich geht es ein bisschen weiter:
Nachdem ich am Tag im Park war, sollte es am Abend zu meinem nexten Couchsurf gehen. Gegen 19 Uhr verabschiedete ich mich von den 2 und nahm ein Taxi zum Busbahnhof.
Von dort fuhr ich dann mit einem Lokalbus bis in die Nähe von Donghae zu einer Ansammlung von Hochhäusern. Ich lief bis ans Ende zu Nummer 110 und klingelte an der Tür. Eun-song öffnete und führte mich erstmal einen Stock tiefer in ein andres Apartment das ich für mich haben sollte. Dann ging es wieder nach oben wo ich ihren Mann und ihren Sohn kennen lernte und etwas zu Abend aß. Anschliessend unterhielten wir uns noch ein wenig und dann ging ich nach unten und laß ein bisschen in einem Buch.
Am nexten morgen hatte ich zwar meinen Wecker gestellt, döste aber noch ein wenig bis mein Handy klingelte, Frühstück! Während dem Frühstück unterhielten wir uns noch und sie erzählte das ich ihr erster Gast war, aber 2 weitere sich schon angemeldet hätten und das sie natürlich ein bisschen aufgeregt ist. Dann gingen wir nach unten und nach kurzem trafen 2 ihrer Freundinnen ein und wir fuhren gemeinsam zu einem kleinen Tal in der nähe mit Fluss und Tempel.
Ganz rechts ist Eunsong mein Host
Dieses Symbol beschützt die Pilgerer die hier Pause machen

Im Tempel sah man den hinteren Teil der Drachen
Und draussen den Kopf
Nachdem wir im Tempel waren saßen wir ein bisschen am Fluß da es dort schattig war und nicht ganz so heiß. Anschliessend ging es zum Essen in ein Restaurant direkt am Fluß. Es war schön gelegen und man konnte vom offenen Balkon aus den Fluß sehen.

Nach dem Essen machten wir uns auf den Weg zurück zum Apartment und die andren 2 verabschiedeten sich. Eunsong benutze die untere Wohnung um am Nachmittag English-Nachhilfe zu geben und so kam es dazu das sie mich fragte ob ich nicht noch eine Nacht bleiben wollte und am Mittag in ihrer Englishstunde beizuwohnen, als Lebendbeispiel sozusagen. Da mein nexter Tag noch nicht wirklich geplant war sagte ich zu und um 2 Uhr kamen die ersten Kids. Die meisten blieben in der Tür stehen und waren sichtlich verwundert/erschreckt einen Ausländer zu sehen. Nachdem dann die ersten 4 da waren wollte Eunsong das sie mir fragen stellten. Natürlich war der große langhaarige Ausländer etwas einschüchternd und so brauchte es eine Zeit bis sie überhaupt redeten. Mit Hilfe von Eunsong die die Fragen für sie übersetzte schafften wir dann aber doch ein paar Fragen und kamen am Ende der Stunde sogar noch zu einem Kartenspiel. Dann kam die zweite Gruppe die genauso ruhig war. Allerdings war einer dabei der nach etwas aufwärmungzeit viele Fragen stellte. Meistens waren es natürlich die gleichen: Wie alt? Was hälst du von Korea? Magst du Kimchi? Was ist dein Beruf? Lieblings essen, sport,......
Nach einer weiteren Stunde kamen nochmals 4 Kids und dann nochmal 4. Die meisten waren zwischen 10 und 12 alt, die letze Gruppe war etwas älter und man hat es deutlich am English gemerkt, auch wenn sie nicht sehr viel geredet hatten. Nach 4 Stunden war ich natürlich etwas kaput, aber es war eine interessante Erfahrung. Eunsong wollte mich dafür bezahlen, aber ich lehnte ab, immerhin schlief ich bei ihr und bekam Essen umsonst.
Später kam eine der Freundinen die Curry gekocht hatte und eine andren Freunding von Eunsong zum Abendessen. Wir aßen und unterhielten uns und gegen 9 Uhr löste sich die Gruppe auf. Ich lief noch zu einem 24h Supermarkt, kaufte was zu trinken und legte mich dann bald hin.
Am nexten morgen fuhr mich Eunsong zum Busbahnhof. Auf dem Weg dorthin versuchte ich noch an mindestens 4 verschiedenen Banken Geld abzuheben was leider scheiterte. So hatte ich nur 35000 im Geldbeutel, was aber genug war um zur nexten Stadt zu kommen. Eunsong gab mir dann doch noch Geld für die 4 Stunden vom Tag zuvor und diesmal schaffte ich es nicht sie zu überzeugen es doch zu behalten.
Wir verabschiedeten uns und für mich ging es weiter, die Küste rauf, in eine neue Stadt.
Dienstag, August 04, 2009
Samcheok
Achtung, dieser Post ist teilweise NSFW (not safe for work) und enthält Bilder die vielleicht nicht für jeden geeignet sind.
Noch in Andong hab ich mal wieder auf Couchsurfing vorbeigeschaut und beschlossen ein paar Mitglieder anzuschreiben um vielleicht eine Übernachtung zu bekommen. Meine nexte Station war Samchok und so schrieb ich Anna und Chance in Samchok und Eunsong in Donghae (in der Nähe) für den nexten oder übernexten Tag. Bis ich am morgen Andong verließ hatte mir nur Eunsong geantwortet, so hatte ich etwas für den nexten Tag. Von Andong nach Samchok zu kommen stellte sich als schwierig heraus. Erst dachte ich es gäbe vielleicht einen direkten Bus oder Zug aber am Ende musste ich 2 mal umsteigen und brauchte mehr als den halben Tag um dort hoch zu kommen. Doch am Ende was das vielleicht Glück und nicht Pech, den während ich im letzten Bus saß schrieb mir Anna und ich hatte ein freies Zimmer für diese Nacht.
Nachdem ich angekommen war traf ich die 2 in der City und wir fuhren mit dem Taxi zu ihrem Apartment. Beide waren Englishlehrer und kamen aus Amerika (Anna war aber in Korea geboren). Da es schon etwas spät war schaffte ich es an diesem Abend nichtmehr zum Park (weswegen ich nach Samchok gekommen war). So gingen wir 3 raus, trafen ein paar ihrer Freunde (auch Lehrer) und aßen BBQ zu Abend. Danach saßen wir noch vor einem Convinience store und tranken Bier und redeten. Zurück im Haus bekam ich mein eigenes Zimmer, surfte noch ein bisschen im Internet und ging dann schlafen.
Am nexten morgen stand ich gegen 8Uhr auf, verabschiedete die 2 zur Arbeit, frühstückte und machte mich dann auf den Weg in die Stadt. Dort fragte ich welche Bus zum Park fährt und wartete dann auf den Bus.
Nach 50 minuten war ich dann am Haesindang Park, besser bekannt als der Pe-nis Park. Da es immer noch regnete ging ich zuerst durch den Park zum Fischerei Museum. Das obere Stockwerk war gefüllt mit Modellen des Dorfes, allerlei Geschichte der Fischerei und es gab auch ein paar Videos. Für ein einfaches Dorfmuseum war es ziemlich modern und hatte sogar eine kleine 3D Dame die in einem Model herumlief und etwas erzählte.
Das untere Stockwerk war dann voll von Statuen und Modellen, aus aller Welt, die mit Sex zu tun hatten.


ich wundere mich hier wie viele "ihn" angefasst haben müssen damit die Farbe ageblättert ist
Dann ging ich raus in den Park, der voll mit Statuen von P…. war. Warum die dort stehen? Dazu gibt es eine kleine Geschichte:
Es war einmal ein Pärchen, der Mann war Fischer und die Frau tauchte nach Seafood (als Job). Eines Tages brachte der Mann seine Freundin raus zu einem Felsen und versprach ihr sie am Abend wieder abzuholen. Doch am Abend kam ein Sturm auf und er konnte nicht rausfahren. Die Frau schaffte es nicht durch die Nacht und am nexten morgen war der Mann voller Trauer. Von diesem Tag an fingen die Fischer des Dorfes immer weniger und die Geschichte der ärgerlichen Frau machte die Runde. Eines Tages stand ein Mann am Meer und machte „es“ ins Meer und am nexten Tag fingen die Fischer wieder viel Fisch. Bassierend auf dieser Geschichte (die sicher ein Mann erfunden hat) errichtete man den Park.
Die Frau auf der Insel
Der Freund auf dem Festland
So lief ich also durch diesen komischen Park und machte viele Photos von lustigen Dingen, hier mal ein paar
eine ganz normale Landschaft?
nicht ganz...



Sitzgelegenheit

Da ich viele Photos gemacht habe und euch vielleicht nicht alle interresieren habe ich ein Album auf Picasa erstellt wo die andren Bilder drin sind.
Was ich dann richtig lustig fand war eine Gruppe Frauen mittleren Alters die zusammen den Park besichtigten. Sie scherzten und lachten, setzten sich auf die komischen Bänke und umarmten die größere „Modelle“…..
Auf dem Rückweg hab ich dann knapp den Bus verpasst und der nexte war mehr eine Stunde weg, also beschloss ich hitchhiking zu versuchen. Da es diesmal deutlich zu weit war für ein Taxi, wusste ich das ich es ablehnen würde falls eins anhält. Doch nach 5 min hielt ein Auto das bis nach Samchok fuhr und ich stieg ein. Leider sprach der nette Herr kein English und so konnten wir uns nicht wirklich unterhalten. In diesem Moment wurde mir bewusst wie viel es bedeutete das ich mich in Japan unterhalten konnte. Aber ich habe es ja trozdem bis in die Stadt geschafft und musste dann noch ein Stückchen laufen bis ich wieder beim Apartment der 2 war. An diesem Abend ging es noch weiter nach Donghae, aber dazu mehr nextes mal.
