Freitag, April 24, 2009

Tokyo Tag 3 oder: mitten rein ins Touristengewusel

Am 3ten Tag hatten wir uns die Ueno/Akihabara gegend vorgenommen, und so traffen wir uns am Morgen in Asakusa wo ich meinen ersten Tag in Japan verbracht hatte. Obwohl es schon so lange her war, erinnerte ich mich einigermassen wo wir lang mussten, hatte ich mich ja dort hilflos verlaufen…..

Nachdem wir uns also den ganzen Weg bis zum Tempel durch die Masse von Menschen (und vor allem Souvenirläden) gekämpft hatten, ruhten wir einem Moment am Tempel. Am Schrein sahen wir dann noch etwas das wie eine Hochzeit aussah. Danach teilten wir uns auf damit ich nicht an jedem Laden stehen bleiben musste und die 3 in Ruhe shoppen konnten. Am Ende der Souvenirläden traffen wir uns dann wieder und fuhren nach Ueno. Dort suchte ich einen kleinen Essenshop in dem ich an meinem 2ten Tag in Japan gegessen hatte. Da ich nur einmal dort war stellte sich das ganze als etwas schwierig heraus. Nachdem ich fast schon aufgegeben hatte, fand ich ihn dann doch noch und so gab es Reis belegt mit rohem Fisch, lecker!

Danach schlenderten wir in Richtung Ueno-Park wo wir eine Runde um den See drehten um dann wieder in den Zug zu steigen. Auf zur letzten Station des Tages: Das Otaku-Paradies Akiba!

Es war also Zeit geworden wieder einmal in ein Maidcafe zu gehen und da ich ja geplant hatte mit den 3 dort hinzugehen hatte ich vorher ein paar meiner Mitbewohner gefragt wo den ein gutes sei (ein andres als das in dem ich schon war). Mir wurde dann das Withcat empfohlen, wo die Mädels zum Maidcostüm auch noch Katzenohren tragen :D

Wir fanden es dann ziemlich gut und nach kurzer Wartezeit sassen wir bei ein paar Drinks in dem Cafe. Es war relativ normal im Vergleich zum letzten, aber trozdem wieder etwas spezielles.

Anschliessend ging es noch zu Yodobashi Camera, das größte Elektronik-kaufhaus das ich kenne wo jeder noch ein bisschen einkaufte und wir anschliessend auf dem obersten Stockwerk zu Abend aßen.

Alle waren schon etwas müde und so beschlossen wir das Sarah und Victoria zurück zum Hotel fahren und ich Jia noch ein paar Mangaläden zeige. Danach gingen auch wir zurück.

Die Touristenmassen



Mittag!!!


Miau, miau

Superlecker abendessen bei Pepper Lunch für unter 1000yen

Donnerstag, April 23, 2009

Tokyo day 2 oder willkommen in bekannten Gefilden

Am 2ten Tag ging es in Richtung meiner alten Heimat, Kichijoji. Nachdem wir ein bisschen Zeit mit Shoppen (was sonst….;) verbracht hatten fuhren wir eine Station weiter und stiegen dann um in den Bus in Richtung Ghibli-museum (Studio Ghibli produziert sehr viele bekannte Animes wie: Princess Mononoke, das wandelnde Schloss, Chiriros Reise,…..). Das Museum selbst war dann sehr nett eingerichtet, schon ein wenig urig und so konnte man sich fast in einem dieser Filme wiedersehen. Leider waren keine Photos erlaubt….

Anschliessend kauften wir in einem Conviniencestore unser Picknick war aus Ongiri (Reisbällchen) und Sandwiches bestand. Dann machten wir uns auf den Weg durch den Inokashirakoen wieder zurück nach Kichijoji. Unterwegs hielten wir für das Picknick an und beobachteten noch die Japaner sie unter den Kirschbäumen sassen. Viele Bäume hatte zwar schon ihre Blätter verloren, aber einige waren immer noch sehr schön.

Nachdem wir dann wieder durch Kichijoji geschlendert waren beschlossen wir uns aufzutrennen da ich noch zur Bank musste und nochmals in den T-shirt laden vom morgen gehen wollte. Die Mädels fuhren also zurück zum Hotel und später noch nach Shibuya und ich kaufte noch 2 T-shirts.



Yay, Picknick im Park (und gleich mit 3 mädels... ; D



Man sieht diese Masken wirklich relativ oft in Japan

Auf dem Nachhauseweg

Mittwoch, April 22, 2009

Tokyo Tag 1 oder: so sieht man sich wieder

am anderen Ende der Welt.....

Aber zuerst mal ein paar Comment-antworten:

Jenny: schön das es dir gefällt und du noch ab und zu mitliest. Werde irgentwann auch mal wieder heimkommen, nur wann??? ;)

Gröj und Phager: Dankeschön! Jetzt kann ich an viele Plätze der Welt fahren und bekomme Free Hugs statt sie zu geben, das ist doch schön!

SS: Thanks for your comments, happy your watching the pictures!

Tobi: Ja, James hat schon ein paar verrückte Sachen gemacht.
Ich weiss das ich letztes Jahr durch Haltingen gelaufen bin um Kirschblüten anzuschauen bevor ich nach Japan gehe um einen Vergleich zu haben. Das tolle in Japan ist halt das sie überall sind und es verschiedene Bäume, e.g. verschieden Weiß/pink töne sind.
In dem Video bin ich nur ganz kurz als ich der Dame den Mantel abnehme, direkt bevor sie in die große Speisehalle gehen (nach dem Brötchen backen glaub ich).

Bernd und Jutta: Ja, leider wusste ich nicht das wir ihnen die Mäntel abnehem sollten, deswegen ist die Szene so komisch geschnitten..... aber sonst her mit den Filmverträgen :D

Ja, nachdem ich also ziemlich gut in meinem 5m² Zimmer relativ gut geschlafen hatte war es mal wieder Zeit für ein wiedersehen mit „Basler Japanischkurslern“.Diesmal war das ganze wieder geplant (wie bei Petra) und so machte ich mich auf den Weg in Richtung Ochanomisu wo anscheinend ihr Ryokan war. Nach längerem suchen hab ich dann Sarah gesehen die freundlicherweise beschlossen hat draussen nach mir nachzuschauen. Kurz darauf sah ich dann auch Victoria und Jia in der Lobby warten und nach einer kurzen Begrüssung ging es dann auch schon los. Am ersten Tag war geplant in die Hafengegend Tokyos zu gehen wo ich auch noch nicht war (nur mal kurz als „Reporter“ für Cscout).
Mit Ubahn und einer Art Monorail ging es also in den Süden der Stadt. Das Wetter war super, fast wie Sommer (Sarah hatte schon einen Sonnebrand vom ersten Tag) aber noch nicht zu heiss. Nachdem wir dann am Ufer entlanggelaufen waren und uns mit der Freiheitsstatue photographiert hatten ging es zum Mittagessen in ein Shoppingcenter. Wir entschlossen uns für koreanisch, was mal wieder richtig lecker war. Dann gingen wir durch die Läden, die Mädels waren ja zum shoppen gekommen :) Als Sarah einen Hutshop sah blieben wir alle stehen und schauten ihr zu wie sie Hüte ausprobierte (sie brauchte noch einen). Nach einer Weile probierten wir alle Hüte aus und ich hatte auf einmal einen an der mir gefiel und Sarah. Nachdem dann auch Jia und Victoria ihr ok gegeben hatten kaufte ich ihn mir.
Anschliessend kauften ich und Sarah uns noch die „Eiscreme der Zukunft“ und dann ging es auf Richtung Riesenrad. Dort entschieden wir uns dann die vollverglaste Kabine zu nehmen und der Ausblick war echt super.
Man konnte später mit seinen Tickets Ufo-catcher spielen, ich wollte meins aber behalten. Auch Sarah und Jia wollten ihrs behalten und so spielte Sarah für 500yen um einen großen Plüsch-Stitch. Nachdem sie es nicht geschafft hat sagte Victoria ich könnte ihr Ticket haben. Da der Stitch schon relativ gut lag wollte ich den versuchen. Als ich dann den Aufseher gerufen habe um das Ticket zu benutzen schliesst der doch einfach den Kasten auf und legt den Stitch zurück an den Originalplatzt…… frech….

Also suchte ich mir einen anderen Automaten und endete bei einem andren Stitchautomaten. Ich konnte es dann kaum fassen das ich ihn wirklich beim ersten Versuch rauskriegte. Da Sarah es ja vorher schon versucht hatte ging er an sie.

Danach liefen wir noch durch Toyota-center und anschliessend durch ein nett gemachtes Einkaufcentrum das mich, wegen dem künstlichen Himmel, an Las Vegas erinnerte. Nachdem die Mädels sich umgesehen hatten ging es langsam los in Richtung Shinjuku um uns neben ein bisschen mehr shoppen das Nachtleben und die vielen Neonreklamen anzuschauen.

Auf dem Weg dorthin gab es dann noch eine dampfende Schüssel Ramen und zum Dessert (schon in Kabukichou) einen Crep mit sußer Füllung.

Das war der erste Tag, hier noch die Bilder dazu:



Odaiba

Sarah

und dann beschlossen wir

mal eben kurz nach New York zu fliegen :D

Auch in Odaiba gab es Kirschblüten




Das war wieder so ein Laden wo man etwas bezahlen konnte um mit den Katzten zu spielen

Das Riesenrad

Jia

Blick nach unten

Blick nach oben

Blick über den Hafen aufs Meer


Der gewonnene Stitch

ein moderner Rollstuhl im Toyota-austellungshaus

Treppensteighilfe

Las Vegas Shopping im kleinformat

Hier kann nichtmal Superman dem shoppen wiederstehen

Montag, April 20, 2009

Disneyland

Am Tag darauf machte ich mich also wieder auf die lange Zugreise zurück nach Tokyo. Ich hatte einen ziemlich engen Zeitplan der dann gleich am ersten Zug scheiterte......
Mein erster Zug hatte nämlich 9 minuten Verspätung, mein nexter Wechsel war nur 6 Minuten lang. Da ich vor der Reise verschiedene Zeiten rausgesucht hatte, wusste ich aber das sich mein Plan nur um ca 1 Stunde verschieben würde. So liess ich es langsam angehen und kam nach fast 11 Stunden in Tokyo an. Dort noch schnell vom Bahnhof zum Hotel Newkoyo finden und das wars dann auch schon.

Am nexten morgen traff ich mich dann mit Helen und Michael um nach Disneyland zu gehen. Wir hatten Glück mit dem Wetter und es war auch nicht weit weg von Tokyo.
So verbrachten wir den ganzen Tag in Disneyland. Es war nicht mal so voll, aber leider waren die Achterbahnen eher für Kinder ausgelegt (gleich wie in Disneyland Los Angeles). Lustig war es trozdem! Danach sind wir noch etwas Essen gegangen und haben Purikura gemacht und das war dann auch schon ein weiterer Tag in Japan.



Helen und Michael mit Katzeröhrchen

Typisch Japan, überall parken sie ihre Wagen und lassen dann auch noch alle Wertsachen drin...


Mich hat fasziniert das mindestens 50% der Mädels irgentwelche Ohren aufhatten. Micky Mouse, Stitch,.... und nicht nur Schulmädchen, auch Mädels in meinem Alter. Bei uns wird man dann gleich komisch angeschaut, aber hier kauft sich fast jeder 5€ teure Öhrchen und trägt sie während dem Besuch in Disneyland


Jetzt aber nicht schlapp machen

der Dennis und das Feuerwerk.....

Helen und ich vor dem Schloss

Sonntag, April 19, 2009

Kyoto Tag 5: Süd Higashiyama und eine Nacht in Kobe

Nachdem der Tag zuvor ziemlich lang war, hatte ich beschlossen diesen Tag etwas langsamer angehen zu lassen. So ging es wieder mit dem Bus (der übrigens auch Montags überfüllt ist) wieder in Richtung Higashiyama. Diesmal stieg ich allerdings schon früher aus und kam so zu dem Kyoumizu-dera einem großen Tempelkomplex.


eines meiner Lieblingsbilder von Japan


Man konnte das heilige Wasser in einem Becher auffangen und sich dann damit die Hände waschen oder es trinken


Der weg der liebenden führt hier durch zur andren Seite

wo der andre Stein wartet




wie, ich darf nicht in die Wand fahren???


Der Weg hoch zum Tempel war ziemlich busy....

Anschliessend ging es dann langsam in Richtung Marayuma-park.

Auch eines meiner Top-favouriten (auch wenn ich 90% sicher bin das das nur eine Touristin ist die sich so ankleiden lassen hat)

Kyotos schönster Kirschbaum bei Tageslicht




Danach zog ich noch ein bisschen durch die Strassen bis ich mich gehen 17 Uhr von Kyoto verabschiedete und in Richtung Kobe aufbrach. Ich hatte mit Ichi abgemacht das er mich am Bahnhof abholt und ich dann bei ihm übernachte. Da seine Mutter aber das Auto benutzte musste ich eine ganze Weile warten bis einer seiner Freunde mit dem arbeiten fertig war und die zwei mich abholten. Ich stolperte über eine Lebensverändernte Frage.... oder wohl eher geschmacksverändernd...


Nachdem sie mich dann mit einem coolen Mini abgeholt haben, sind wir zuerstmal in Kansai´s größtes Einkaufscenter gefahren um Abend zu essen. Wir entschieden uns dann für etwas was ich noch nicht probiert hatte. Ich weiss leider den Namen nichtmehr aber es sah so aus: Man konnte viele verschiedene Dinge auswählen (Fleisch, gemüse, Brot,...) das auf einem Holzspiess aufgespiesst war. Nachdem man es dann in eine Soße gedunkt hatte und danach in eine Panade hat man es im Fett fritiert. Das besondere war das die Fritöse in der mitte des Tische eingebaut war. War zwar etwas teuer, aber echt gut.
Anschliessend sind wir 3 dann auf den Berg in der Nähe gefahren wo einer der Top 3 Nachtspots in Japan ist. Man konnte ganz Osaka und Kobe sehen.

Kobe

Osaka


Anschliessend sind wir noch ein paar Runden Dart spielen gegangen und haben uns dann von Katsuragi (Ichi´s Freund) verabschiedet. Nachdem ich dann bei Ichi noch geduscht hatte ging es ziemlich bald ins Bett, ich hatte ja einen langen Tag im Zug vor mir, aber dazu später mehr.