Da das Wetter am nexten Tag relativ schön war, beschloss ich nochmals runter zum Resort zu laufen und dort an den Strand zu gehen. Ich fand eine kleine Treppe die neben einem Museum nach unten ging. Ich stieg die Treppen hinab und stiess auf einen erhöhten Laufsteg der schon ein bisschen verwachsen war. Anscheined kamen die Hotelgäste entweder mit dem Auto, dem Taxi oder einem Shuttlebus zum Strand. Ich lief ein paar Minuten und erreichte einen Parkplatzt mit vielen Autos. Es war Sonntag und es waren dementsprechend mehr Leute hier. In diesem Moment fing es an zu nieseln und ich dachte: na toll, grad hergekommen und nun Regen...
Ich lief vorbei an ein paar Ständen die Früchte verkauften und sah dann den Strand. Der erste Teil war überschwemmt mit Leuten und Gelben Schwimmreifen. Weiter hinten war weniger los, aber ich verstand schnell das man dort wohl nicht schwimmen durfte. Ich beobachtete das treiben und die Frauen die links vom Strand frisch zubereiteten Fisch anboten eine Weile und ging dann zum Strand. Etwas weiter vom Steg entfernt waren nichtmehr ganz so viele Leute und man durfte noch schwimmen. Ich setzte mich hin, wechselte zu meiner Badehose und genoss erstmal die Sonne. Dann beobachtete ich eine Weile wie die Reifen von den Wellen durch die Mangel genommen wurden was sehr amüsant war. Jedesmal wenn eine große Welle kam hörte man schreie wie auf einer Achterbahn. Dann beschloss ich mich auch in die Wellen zu werfen, allerdings ohne Reifen. Die Dinger kosteten 10000won fürs mieten, dafür könnte ich im Supermarkt wahrscheinlich einen kaufen.
Die Wellen bei mir waren nicht alle so spektakulär, dafür waren deutlich weniger Leute hier. Ich schaffte es nach einer Weile ohne Board ein Stück auf den Wellen zu reiten was richtig Spaß machte. Da es nicht kalt war blieb ich eine ganze Weile im Wasser und spielte mit den Wellen. Dann ging es zurück zum Strand und ich trocknete in der Sonne. Es hatte nichtmehr geregnet seitdem ich am Strand war und es war richtig angenehm geworden. Später machte ich mich nach ein paar Photos auf den Weg zurück Richtung Minbak.
Sie haben immer gerufen und versucht Gäste zu bekommen







Yeah, tropical Korea!
Auf dem Rückweg traf ich noch ein Pärchen das auf der suche nach einer Minbak waren und ich führte sie zu meiner. Der Preis war ok und sie wollten gerne eine Klimaanlage haben, welche die billigen Minbaks normalerweise nicht hatten. Sie waren happy mit "meiner" Minbak und so ging ein weiterer Tag zu Ende.
Dienstag, September 08, 2009
Day on the beach
Montag, September 07, 2009
The Museum of *** and Health
So, hier folgt nochmals einer der Posts der NFSW ist, also not safe for work.
Als ich in Samcheok im P... Park war übernachtete ich ja bei 2 Englishlehrern. Diese 2 erzählten mir das es auf Jeju etwas noch extremeres gibt als den Park. In einem Prospekt fand ich das Museum von Sex und Gesundheit.
Nach der Nacht in Seogwipo nahm ich den Bus nach Jungmun, also meinem nexten Stop. Dort fand ich nach kurzem suchen die Minbak und checkte ein. Es kostete 30000 won und ich bekam ein schönes Zimmer mit Badezimmer, Kühlschrank, Aircondition, etc.... Es war nicht ganz so groß wie das in Seongsan aber es war sehr ruhig und gelegen und es gab einen Riesegarten hinter dem Haus. Die Leute sprachen nicht viel English, aber da ich reserviert hatte war alles kein Problem. Ich fragte ob ich meine kleider waschen könnte und tat dies anschliessend. Die Maschine brauchte lange und so relaxte ich ein bisschen. Anschliessend hängte ich alles auf und machte mich auf den Weg zum Museum. Ich fragte an der Touristeninfo nach dem Bus und fand dann auch mit Hilfe des Fahrers das Museum. Erst dachte ich ja das der "Health (also Gesundheit"´s Teil des Names mehr als Vertuschung des eigentlich Inhalts galt aber ich wurde überrascht. Der Garten stand voll von Statuen (Photos am Ende) und war ähnlich wie der Park in Samcheok. Drinnen gab es auch lustige Figuren und Bilder aber auch sehr viel Text. Angefangen von Pubertät und pickeln, übers Küssen und Umarmen bis zum Sex war alles aufgeschrieben und hinterleuchtet. Leider war alles in Koreanisch, ansonsten hätte ich sicher mehr Zeit dort verbracht. Es gab Beschreibungen und Dinge zum ausprobieren zu all unsren Sinnen, Sehen, riechen, anfassen,.... Ich fand sogar ein Schild in dem es um Free Hugs ging, mit dem Namem Juan Mann ( dem ersten Free Huger) und einem Youtube verweiß. Ansonsten viele komische Dinge, aber seht selbst:
ACHTUNG! einige der Bilder mögen nicht für jeden Geschmack sein!
Erstmal die eher ästethischen oder lustigen Dinge




Wenn die Bänke in Samcheok für Frauen waren sind diese wohl für Männer :)
Diese Statue fand ich sogar schön
Ein Mann mit Brille?
oder eine nackte Frau? Was siehst du?
Nun zu den etwas gewagteren Bildern
Da musste ich erst 2mal hinschauen
Aaaaahhh, eine Riesenfrau
Endlich ein Bild das zeigt was Männer denken :D
Yay, FREE HUGS !!!
Nach diesem interresanten Museum nahm ich den Bus zurück Richtung Jungmun, stieg am Touristencenter auf und lief zu den großen teuren Hotels. Ich kam am Teddybärenmuseum vorbei und schaute beim Casino in einem der Hotels vorbei. Hier konnte man ganz genau sehen das ca 90% der Gäste in Jungmun entweder Chinesen oder Japaner waren. Bis auf 2 Blackjacktische und ein paar Automaten war das Casino voll von Baccarat Tischen. Dieses Spiel wird oft und gerne von Asiaten gespielt und von nur sehr wenigen Europäern oder Amerikanern. Sie hatten auch einen Roulettisch und ein Taisai (würfeltisch) aber die waren beide geschlossen. So spazierte ich noch durch die Gegend und machte mich anschliessend wieder auf den Weg zurück.
noch ein komischer Name für ein Cafe...
Sonntag, September 06, 2009
Postkarten
Wie ihr alle sicher gemerkt habt war ich dieses mal wirklich faul mit Postkarten schreiben. Das liegt wohl auch daran das ich nicht wirklich viel gehört habe nachdem ich die Postkarten aus Australien geschrieben hatte. In Australien hatte ich über 100 Karten geschrieben, diesmal vielleicht 20. Hier kommt nun nochmal das Angebot:
Wie ihr wisst bin ich zur Zeit in Korea, also kann ich euch nur von hier Karten schicken. Ich habe noch ein paar Karten von ein paar Plätzen in Japan, wenn ihr also lieber eine solche wollt müsst ihr es nur schreiben.
Wer bis Ende September hier oder per Mail schreibt das er eine Karte will bekommt eine. Wer nicht schreibt bekommt keine. Ausgenommen sind natürlich alle Familienmitglieder.
Achja, auch wenn ich euch nicht persönlich kenne, könnt ihr mich nach einer Karte fragen!
Bis dann
Dennis
Seogwipo
Nach meiner "Bergbesteigung" wartete ich also wieder auf den Bus der mich runter an die Südküste bringen sollte. Nach einer weile kam der Bus und später war ich in Seogwipo. Dort suchte ich das Hostel und ging dann erstmal Mittag essen. Frisch gestärkt machte ich mich auf den Weg zu den 2 Wasserfällen die anscheined ganz in der Nähe waren. Auf dem Weg zum ersten Waserfall stoppte ich bei der Touristeninfo und versuchte ein billiges Motel oder Minbak für die nexten 2 Nächte zu finden. Da ich nicht reserviert hatte war Das Hostel in Seogwipo nämlich für den nexten Tag voll und so beschloss ich 2 Nächte in Jungmun zu verbingen. Jungmun ist ein Highclass resort mit Strand, Casino, etc... Da ich nicht zuviel für ein Hotel bezahlen wollte suchte ich etwas ein wenig ausserhalb und der nette Herr an der Touristeninfo half mir etwas zu finden. Anschliessend ging ich zum ersten Wasserfall. Er war nur ein kleines Stück weg von der Info und nett aber etwas überlaufen.
Weg über den Fluss

Zurück an der Info fragte ich wie weit es zum andren Wasserfall sei und er sagte 30 min zu Fuß. So machte ich mich auf den Weg. Leider fing es an zu regnen kurz bevor ich am Wasserfall war, aber ich lief weiter. Während ich die Treppen runterstieg wurde der Regen etwas schwächer und konnte den Wasserfall im leichten Niesel geniesen. Anscheinend ist es Asiens einziger Wasserfall der direkt ins Meer fällt.

Dann machte ich mich im Regen auf den Rückweg zum Hostel und versuchte auf einem kleinen Umweg ein Restaurant zu finden das im Lonely Planet stand. Als es richitg stark anfing zu regnen stellte ich mich kurz in einer Hotelgarage unter und schaute auf meine Karte. Ich stellte fest das ich wohl schon am Restaurant vorbei war und drehte um. Ich fand das Restaurant das leider geschlossen war und lief wieder zurück und stoppte in der Hotelgarage um zu schauen ob noch was andres in der Gegend war. Ich beschloss zum Hostel zu laufen und zu fragen ob die etwas empfehlen können. Auf einmal sprachen mich 2 Mädels an ob ich wüsste wo hier ein Restaurant sei. Es stellte sich heraus das sie im gleichen Hostel übernachteten und gerade den Besitzer gefragt hatten wo es ein Restaurant gäbe. Ich erzählte von meinem geschlossenen und sie sagten ihres sei links von hier nicht rechts. So beschloss ich ihnen zu folgen und am Ende aßen wir gemeinsam zu Abend. Ob es jetzt das empfohlene Restaurant war oder nicht was eigentlich egal, da es immernoch regnete. Es stellte sich heraus das eine aus Amerika war und die andere aus Hongkong (beides Asiatinnen). Wir unterhielten uns nett und nach dem Essen ging ich zurück zum Hostel nachdem ich ihnen gezeigt hatte wie sie zu dem ersten Wassefall kommen der ja ganz in der Nähe war.
Unser Koreanstyle Abendessen für ca 3,5€ pro Person (alles ausser der großen Schüssel rechts oben war für 2 Personen!)
Samstag, September 05, 2009
Seongsan Ilchulbong
Tags drauf wollte ich zu dem Berg Ilchulbong an der Westküste. So fragte ich den Besitzer des Hostels wie ich am besten dort hin käme und er setzte mich in einen lokalen Bus der in diese Richtung fuhr. Unterwegs musste ich einmal umsteigen, aber auch das klappte ganz gut. Später verlor ich etwas die Orientierung und war nicht sicher wie weit wir noch von der Station entfernt waren. So fragte ich ab und zu das junge Pärchen neben mir ob das jetzt Seongsan sei. Nach mehreren "nein noch nicht" sagten sie mir dann das wir jetzt da seien und ich stieg aus. Ich suchte die Minbak und fand sie nach ein bisschen Koffer durch die Gegend ziehen und Taxis abwehren auch. Ich bezahlte 25000 und bekam einen großen Raum mit Bad, kühlschrank, Fernseher und Küche im Vorraum der direkt auf den Berg schaute. Das war ein wirklich super Zimmer für den Preis! Ich ging einkaufen und beschloss an diesem Tag 2 mal "zu kochen". Als ich zurückkam fing es an zu regnen und ich verbrachte den Rest des Tages mit Photos bearbeiten und Fernsehen.

Das es regnete fand ich nicht so schlimm da ich geplant hatte zum Sonnenaufgang am nexten morgen hochzusteigen (soll schön sein). Als ich dann um 5 Uhr aufwachte stürmte es draussen. Regen, Blitz und Donner folgten und so beschloss ich mich nochmal umzudrehen, Pech gehabt. Später regnete es kaum mehr und ich machte mich auf den Weg zum Gipfel auf nur 182m. Es waren sehr viele Leute dort und so sind auch fast immer welche auf den Bildern
Das Dorf Seongsan
Die Landzunge die das Dorf und den Berg (Vulkan) verbindet
Da unten lag das Motel

Ein Pärchen das sich photoraphieren liess
Viele Leute, speziell Chinesen und Koreaner
Dort unten konnte man die Taucherinen sehen die hier traditionell nach Meeresfrüchten tauchen, allerdings ist es heute nicht mehr wirklich üblich und wird wohl eher für die Touristen vorgeführt. Da es nieselte bin ich nicht dort tunter
Die Minbak direkt vor dem Eingang zum Berg
An diesem Tag fuhr ich noch weiter nach Seogwipo aber dazu später mehr.
Mittwoch, September 02, 2009
Auf zur Insel
Da nun ja bald die Sonnenfinsternis des Jahrhunderts anstand hatte ich mir mal die Wetterberichte angeschaut und ausserdem nachgelesen wo in Korea die Sonnenfinsternis am größten war (also wo die Sonne mehr verdeckt ist). Es stellte sich heraus das die Insel Jeju am unteren Ende beide Kriterien erfüllte und so plante ich dorthin zu fliegen. Ich versuchte zwei Tage vorher Tickets zu kaufen, scheiterte aber wegen nicht funktionierenden Telephonnummer und einem Internetservice der eine verifizierte Visa wollte statt nur meine normale. So fuhr ich am Ende ohne Ticket an der Flughafen. Man hatte mir gesagt es sei kein Problem, trozdem war es ein komisches Gefühl einfach so hinzufahren. Am Vortag hatte ich extra noch ein Paket nach Hause geschickt um nicht die Maximalmenge zu überschreiten und stand nun am Schalter von Jeju Air. Ich kaufte ohne Probleme ein Ticket für den nexten Flug, das allerdings einiges teuer war als das Internetangebot, aß zu mittag und machte mich auf den Weg nach Jeju.
In Jeju angekommen musste ich irgentwie an meinen ersten Tag in Ishigaki (Tropical Japan) denken. Es war ein etwas kleinerer Flughafen und ich fragte an der Info welchen Bus ich nehmen müsste. Man sagte mir die Nummer und "... market" Ich stieg in den Bus und fragte den Fahrer ob er mir sagen könnte wenn wir da sind. Er nickte und ich lehnte mich zurück. Wir fuhren und fuhren, kamen an einem "... Rotary" vorbei aber nicht an dem Markt (es war der gleiche erste Name). Wir fuhren weiter bis er irgentwann wohl merkte das ich auch noch da bin und mich aus dem Bus in den gleichen Bus der zurück in die City fuhr setzte. Dieser Busfahrer schien dann nicht genau zu wissen wo ich raus wollte und ich rief den Besitzer des Hostels an in dem ich eine Reservation hatte. Welche Bushaltestelle muss ich raus? Ja. Nein ich fragte welche Haltestelle? Ja. .... Was ist der Name der Haltestelle in der Nähe der Hostels? Ja. ..... aaaaaahhhhhhh!!!! So beschloss ich einfach am "...Rotary" auszusteigen. Der Fahrer hatte meinen Kampf mit dem Handy wohl mitbekommen und rief nun einen Freund an der English sprach. Bis dahin war ich mir aber ziemlich sicher das der Rotary richtig war. Ich stieg ein paar Minuten später dort aus und lief in Richtung Hostel. Auf dem Weg begegnete der Besitzer der meinen Anruf wohl als "Ich bin jetzt an der Station holen sie mich ab" verstanden hatte (Imuri hatte für mich reserviert).
Zusammen liefen wir die letzten paar Meter zum Hostel und ich bekam mein Zimmer. An diesem Abend schlenderte ich noch an der Promenade rum und schaute wo ich gerne die Sonnenfinsternis sehen wollte.
Am nexten morgen wachte ich zu meinem Wecker um 9 Uhr auf, drehte mich aber nochmals um da ich dachte die Finsternis wäre erst um 12.30 Uhr. Ich verpasste die Finsternis da sie gegen 10.30 Uhr war und ärgerte mich kräftig. Nachzulesen hier.
So beschloss ich an diesem Tag noch zu einem Tempel zu laufen und mir die Märkte anzuschauen.
Uferpromenade
perfektes Wetter für eine Finsternis..... aaahhhh....
Eine Originalstatue die man auf der ganzen Insel gefunden hat und jetzt in jedem Souvenirshop sieht
Die 3 Könige sind aus diesen Löchern gekommen, haben später 3 Damen die mit dem Schiff kamen geheiratet und die Insel in 3 Teile unterteilt, so die Legende
Chilli!
Achja, ich hab an dem Tag auch noch ein Buch fertig gelesen, das Doomsday Book (Tobi hat es jetzt). Das war auch der Grund warum ich am morgen müde genug war nochmals einzuschlafen da ich am Abend zu lange im Buch gelesen hatte....
