Freitag, Juli 24, 2009

Busan 1

Am nexten morgen wachte ich auf, nichtmehr in Japan, nichtmehr in einem Land dessen Sprache ich spreche, nichtmehr in dem Land wo 1 Stunde Busfahrt 10€ kosten kann, auf zu neuen Abenteuern.
Ich hatte beschlossen die erste Woche in Busan schön langsam anzugehen und mich erstmal an Korea zu gewöhnen bevor ich zu den kleineren Städten aufbreche. Ziemlich schnell ist mir aufgefallen das Korea (wie erwartet) ganz anderst ist als Japan. Das Gefühl „wow ich bin in Asien“ überkam mich und ich überlegte was mir in Japan wohl für dieses Gefühl gefehlt hatte. In Japan waren die Strassen doch auch voll von Autos gewesen, die Züge voller Leute, aber hier hupten die Autofahrer und drängelten auch mal, wer am schnellsten ist kommt zuerst in den Bus/Zug, also nicht wer zuerst da war und die Leute unterhalten sich in der Ubahn oder telephonieren sogar!! (was ja in Japan gar nicht geht). Die Strassen haben einen strengeren Geruch und die Leute quetschen sich manchmal ziemlich nah an den Autos oder andren Leuten vorbei. Ich weiss nicht warum, aber ich fühlte mich gleich wohl. Strassenstände verkauften hier und da Essen (nicht so viele wie in Bangkok) und die Leute sahen einfach glücklicher aus. Als ich in ein Geschäft lief (glaube aber das war ein paar Tage später) standen 2 Bedienungen da und unterhielten sich und lachten, es war wohl nichts zu tun. Natürlich kamen sie sofort als sie mich sahen, aber so was habe ich in Japan selten gesehen. Wenn man auf Arbeit ist dann wird gearbeitet, egal ob es was zu tun gibt oder nicht, kein rumstehen und schwatzen oder so was! Korea beschreibt sich selbst übrigens als „Sparkling“ (glitzernd) und ich finde das trifft schon ein bisschen zu. Leute haben viel zu tun und nehmen ihre Arbeit wichtig, aber haben auch Zeit um stehen zu bleiben und mit jemanden zu reden.

Am ersten Tag lief ich in Richtung Turm von wo aus ich eine tolle Aussicht hatte und unten dann Erfuhr das Deutschland Nummer 14 ist. Nummer 14? Ja, von wegen größtern Bevölkerung und so. Mit 82 Millionen liegen wir zwischen Phillipinen und Ethopien und sind die meisten in Europa!








Dann lief ich noch durch endlose Marktstrassen und liess zu das ich mich komplett verlief. Es ist schön sich einfach mal ganz in diesen Strassen zu verlieren, oh das sieht interresant aus, also nach rechst abbiegen, hey toller Laden das muss ich mal rein, wo bin ich hergekommen? War ich hier nicht schon mal? :) …….

Irgentwann kam ich dann an eine Landmarke und eine Ubahnstation in der Nähe und schon wusste ich wieder wo ich war. Ich aß zu Mittag und probierte sogar etwas von den Strassenständen, was sich als süß herausstellte. Dann ging ich durch ein paar Spielhallen und verglich die Preise mit Japan. Ab und zu gab es in Japan 50 yen (40cent) (normalerweise 100yen!) Maschinen, das waren hier die teuren 500won (30cent). Die normalen Spiele waren nur 200won also sage und schreibe ca 12Cent! Natürlich waren die Maschinen alle älter als die in Japan und einige liefen auch gar nicht aber das war mir bei den Preisen egal.
Die Spielekultur ist in Japan viel größer, dafür haben die Computerspiele Korea im griff (vor allem MMORPG´s (Massive Multiplayer online Role play games)oder Starcraft).
Später fuhr ich noch mal Richtung Casino raus und es wurde so spät das ich ein Taxi zurück nahm. Es kostete ca 8000won (4,50€) für gute 20 minuten durch die Stadt rasen. Im Vergleich zur Ubahn (1000won) war es schon etwas teuer und ich beschloss von nun an doch lieber etwas früher zu gehen und die Ubahn zu nehmen.


Edit: Übrigens liest sich das koreanische unter Germany als "Togil" was natürlich Deutschland bedeutet.

Mittwoch, Juli 22, 2009

Verpasste Chancen Teil 3

Tja, bisher hatte ich in meinem ganzen Leben 2 Situationen wo ich aus eigener Dummheit eine Chance verpasst habe. Immer wenn ich an eine dieser Situationen denke, kommt ein Gefuehl in mir auf das wohl am besten als Hass gegen mich selbst zu beschreiben ist. Ich aergere mich immernoch jedesmal wenn ich daran denke. Aber ich habe aus beiden eine Lehre gezogen und dadurch verkrafte ich sie irgentwie.
Bei Nummer 1 war die Lehre: Sei nicht immer ein Mitlaeufer auch wenn du manchmal alleine da stehst. Lass dich nicht so einfach uebers Ohr hauen.
Nummer 2 : Glaub daran das auch dir mal etwas einfach in den Schoss faellt, etwas wovon du nichtmal zu traeumen gewagt hast. Hoer besser zu was Leute in dieser Art Situation sagen!

Tja heute hab ich wohl oder uebel Nummer 3 kreeirt. Was genau die Lehre ist weiss ich noch nicht, aber es wird etwas sein wo ich mich mein halbes Leben drueber aergern kann jedesmal wenn ich daran zureuckdenke.

22July 2009, in groessen Teilen Asiens findet die Sonnenfinsternis des Jahrhunderst statt. Es wird keine so lange und so volle mehr geben in meinem ganzen Leben, die nexte wie diese ist irgentwann 2152 oder so. Ich plane also so das ich an dem Tag auf der Insel Jeju bin, weil dort das Wetter anscheinend besser ist und die Sonne mehr verdeckt ist als in Seoul, ueber 80%.
Und hey, das Wetter war perfekt und so und was macht der Herr Teglas? Er dreht sich nach dem Wecker nochmal um da er denkt es waere erst gegen 12 Uhr, steht dann um 11.20 auf (leider ist er wieder eingedoest und zwar laenger als die paar minuten geplant) und geht raus in voller Erwartung. Er versucht noch eine Brille zu kaufen, leider gibt es hier keine, egal wird schon klappen. Er freut sich ueber das schoene Wetter und wartet, und wartet, und wartet,.... Irgentwann kommt ihm die Ahnung das sie vielleicht doch frueher am morgen war und diese Befurchtung bestaetigt sich dann auch.
In der Touristeninfo sagt man mir das um 1045 eine wunderschoene Sonnenfinsternis war,...... AAAAAAAHHHHHHHHH ich hab es verpennt!!!!!!!!!!!

Ich wollte ja eigentlich am 21 nochmal im Inet nachschauen, aber ich hatte keins und bin auch nicht in ein Inetcafe gegangen da ich im Buch "Doomsday book" vertieft war....


Man ich koennt mich wuergen, so eine Chance kommt so schnell nicht wieder..... Autsch......



Ansonsten gehts mir aber gut und ich werde die Insel fuer die nexten paar Tage geniessen. ICh versuche auch bald mal wieder was richtiges zu posten, sorry das ihr wieder wartet muesst.....
Man, man, man, ich habs wirklich verpennt.....

Montag, Juli 20, 2009

Anyongasehyo Korea

Als ich dann wieder aufwachte wollte ich erstmal den Ausreisestempel in meinem Pass anschauen. Mein Pass war nicht dort wo er sein müsste… Ok, keine Panik, du hast ihn wahrscheinlich wo anderst hin gelegt. Ich fing also ruhig an meinen Rucksack zu durchsuchen und dann zu leeren. Das Gefühl das in mir aufkam war das gleiche das ich schon mal hatte und zwar wo mein Geldbeutel weg war. Langsam kam Panik auf und ich leerte auch meine Sporttasche. Nachdem ich das ganze 3 mal gemacht hatte, sah ich mich schon an der Grenze stehen. Pass? Ne so was hab ich nicht… aber moment ohne wäre ich ja gar nicht an Bord gekommen, ach irgentwie wird es schon klappen…..
So lief ich im Boot herum und als ich endlich einen der Besatzung fand sagte ich ihm das mein Pass weg sei und was ich machen sollte. Er sagte er würde es später über Lautsprecher ausrufen und ich ging zurück in mein Zimmer. Einer der 2 in meinem Zimmer war aufgestanden und ich sah meinen Pass dort liegen wo ich ihn hingelegt hatte als ich zuerst ins Zimmer gekommen war. Ich hatte ihn einfach neben den Schuhkasten gelegt und ihn dann vergessen. Puh, als ob die Reise an sich noch nicht genug Aufregung gewesen wäre. Wieder glücklich und mit meinem Pass ging ich zu dem Besatzungsmitglied und erzählte ihm happy das er meinen Pass nicht ausrufen müsse. Wow, was für ein Tag….

Später kam das erste Stück Korea in Sicht und ich stellte mich mit der Kamera nach draussen.




Dann kamen wir näher an den Hafen und ich sah die zweitgrößte Stadt Koreas, Busan. Dies würde also mein erster Stopp sein, in einem neuen Land, einer andren Kultur,….







Nachdem wir dann ein bisschen im Hafen waren reihten sich wieder alle auf um von Bord zu gehen. Langsam machte auch ich mich auf den Weg zusammen mit dem andren Ausländer. Vor der Grenze stoppten mich dann ein paar Männer mit Masken und maßen meine Temperatur von der Stirn (mit Infrarot). Ich war anscheinend ok und konnte weiter zur Grenze laufen. Dort bekam ich ohne Probleme einen Stempel in meinen Pass und anschliessend stellte mir ein Beamter noch ein paar Fragen. Ich war mir nicht ganz sicher ob das Routine war oder er einfach interresiert war was ich in Korea mache.
Willkommen in Korea!

Nachdem ich dann Geld gewechselt hatte und erfreut war wie viel ich bekommen hatte, zeigte mir der Mann noch in welche Richtung ich laufen musste um zu meinem Motel zu kommen. Der Verkehr um den Hafen herum war ziemlich dick, aber ich hatte nur ein kleines Stück zu laufen, durch eine Ubahnstation auf die andre Strassenseite und dann dank der guten Beschreibung des Lonely Planet direkt um die Ecke ins Motel. Die nette Dame sprach leider nicht wirklich English, dafür aber einigermassen japanisch, so kam ich doch ganz gut weg. Mein Zimmer kostete 25000won was etwa 13 Euro ist und hatte: Einen Fernseher, ein Doppelbett, Badezimmer mit Toilette, Klimaanlage (die leider nicht funktionierte), 1 Wasser und 1 Energiedrink im Kühlschrank und sah wirklich gut aus für das Geld. Was lustig war das mein Zimmer eine 500 Nummer hatte, aber auf dem 4ten Stock war, man hat die 4 einfach ausgelassen, warum weiss ich nicht aber ich hab es später noch ein paar mal gesehen. Vielleicht ist es das selbe wie in Japan das eine Leseart der Nummer 4 auch Tot bedeuten kann?

Später versuchte ich mich mit der Ubahn und wurde nach 1ner Minute Fahrplan studieren von einem netten Herrn angesprochen der mich dann in die richtige Richtung wies. Dann ging es mit der Ubahn ein bisschen in Richtung Zentrum wo ich ins Casino ging. Dort aß ich dann auch zu Abend, was in koreanischen Casinos übrigens umsonst ist. Das spezielle an koreanischen Casinos ist aber eigentlich das Koreaner nicht rein dürfen (ausser zum arbeiten natürlich). Dadurch gibt es natürlich nicht so viele Casinos, aber die paar sind voll von Japaner oder Chinesen die hier spielen und ein paar Amis. Einige der Japaner kommen übers Wochenende hierher um zu spielen da sie dies in Japan ja nicht dürfen.

Später ging es wieder zurück und ich zappte noch ein wenig im Fernsehen. Neben 3 oder 4 Sendern die in English waren (mit koreanischem Untertitel) fand ich noch einen „Sportsender“ den es bei uns so nicht gibt. Da ging es nämlich um E-sports, virtuelle Starcraft Schlachten übertragen live auf dem Fernseher mit Kommentatoren. Das heisst das dort Jugendliche vor dem Computer sitzen und virtuelle Kämpfe ausfechten (das gibt es ja in Deutschland auch) aber das ganze wird dann auf dem Fernseher übertragen wie ein Wettkampf.

Dann ging ich voll von neuen Eindrücken schlafen, es war ja ein langer Tag.

Sonntag, Juli 19, 2009

Sayonara Japan

Sorry das es wieder mal ein paar tage gedauert hat, aber die erste Zeit in Seoul war viel los und jetzt habe ich kein Internet im Zimmer....

Mama+Papa: Freut mich das euch 2 meine "Selbstbilder" gefallen haben.

Jia: Das letzte Bild ist eine Spielerei mit der Belichtungszeit. Ich hab in Australien mal mit der Kamera rumgespielt und dann ist das dabei rausgekommen


Es ist der 25te Juni 2009, genau ein Jahr nachdem ich in Tokyo gelandet bin. Ich wache nach einer Nacht mit wenig Schlaf mit gemischten Gefühlen auf. Heute geht es nach Korea, ich verlasse Japan. Eines meiner Gefühle ist das ich dieses Land sicher vermissen werde, die Spielhallen, Sushi, Mädels mit kurzen R….. ähm Haaren, die Mode allgemeinen, Ramen, japanisch reden,…..
Ein weiteres Gefühl ist etwas wie Angst. Ein neues Land, ich spreche die Sprache nicht, alles Essen ist scharf,…..

Doch ein Gefühl überwiegt dann am Ende doch alle anderen, die Vorfreude auf ein neues Land, anderes Essen, richtige Casinos ;), billigere Übernachtung, wiedersehen mit Freunden,….


Aber jetzt heisst es erstmal Sayonara Nihon (Tschüss Japan). Ich stehe auf, packe meine Sachen (weit mehr als nur 7 ^^) und mache mich auf den Weg Richtung Bahnhof. Auf dem Weg stoppe ich noch mal in einem Family Markt, kaufe mir Frühstück, ein paar Onigiri und eine grüne Pepsi. Dann geht es noch schnell in Yodobashi Kamera um Umstecker zu kaufen, von Japanischem Stecker zu Deutschem denn die Koreaner benutzen die gleichen Stecker wie wir und da mein Batterieladegerät aus Japan ist brauch ich einen Umstecker. Dann laufe ich das letzte Stück zum Bahnhof wo ich nach kurzem rausfinde welchen Bus ich zur Fähre nehmen muss. „Meine letzte Busfahrt in Japan“ schiesst mir durch den Kopf. Das stimmt natürlich nicht ganz da ich ja mit Tobi noch mal ne Woche herkomme, aber das wird anderst, es wird nichtmehr mein Japan sein sondern unser Japan, nichtmehr mit Aliencard sondern einfach als Tourist.
Nachdem ich dann am Hafen angekommen bin versuche ich erstmal ein Ticket für die Rückfahrt nach Japan zu kaufen, da man ja zur Einreise nach Korea anscheinend ein Ticket braucht um wieder rauszufahren. Der nette Herr machte dann nur eine Reservation und meinte ich bräuchte eigentlich nichtmal die, die Koreaner sehen das nicht so eng, gut das ist mir natürlich recht, ist ja in Korea viel billiger. Dann schaue ich mir an wo ich später aufs Boot muss, kaufe mir ein Stück Papier, nennt sich hier Ausreisesteuer, für 500yen und Frühstücke erstmal. Da ich noch Zeit habe laufe ich noch ein wenig rum und mache ein paar Photos.


Viel zu viel Gepaeck....


Das letze Bild in Japan


Das Schiff


und ab gehts....



Noch eine gute Zeit bevor ich an Bord muss, sehe ich einen andren Ausländer der mich dann prompt anspricht. Er ist am morgen nach Japan reingekommen (mit der Nachfähre) und fährt jetzt wieder zurück, er hat also einen sogenannten Visarun gemacht. Also von Korea ausgereist und dann wieder eingereist, das gibt weitere 3 Monate. Er erzählte mir er warte derzeit auf das ok von seinem neuen Arbeitgeber der auch das Visum organisieren muss. Dann fingen alle an sich in die Reihe zu stellen, denn jetzt ging es bald los. Auf einmal kamen alle Gefühle wieder auf, eine Mischung aus dem was ich erlebt hatte als ich aus Tokyo gefahren bin und dem verlassen Australiens. Vorfreude, Gedanken an die Freunde die zurückbleiben,…..

Dann ging alles schnell, ehe ich mich versah hatte ich meine Aliencard abgegeben, war an Bord in einem 8 „Bett“ Zimmer mit nur 2 andren und unterhielt mich noch mit dem Mann desen Namen ich natürlich schon vergessen habe. Als die Fähre abfuhr und ich den Wind in den Haaren spürte, als wir langsam die Hafen verliessen und dann die Stadt immer kleiner wurde fühlte ich mich wieder auf Reise, die Vorfreude gewann endgültig und die traurigen Gefühle fingen langsam schon an zu verblassen wie ein Traum der dem neuen Tag weicht. Da ich nun nichts tun konnte ausser zu warten legte ich mich hin und holte ein gutes Stück Schlaf nach, den ich in der Nacht nicht bekommen hatte.



Auf wiedersehen Japan

Montag, Juli 13, 2009

Kagoshima + Fukuoka

Nachdem ich eine ruhige Nacht in Ibusuki verbracht hatte, stand ich am nexten morgen auf und machte mich auf den Weg zurück nach Kagoshima. Dort angekommen ging ich zum Hostel "little Asia" das mir in von jemandem empfohlen wurde den ich in Hiroshima getroffen hatte. Die Dormrooms waren mit vielen Betten belegt, aber man hatte einigermassen Platzt und durch einen Vorhang etwas Privatsphäre. Nachdem ich mich ein wenig mit ein paar der Gäste unterhalten hatte ging ich in eine Spielhalle und verbrachte einen guten Teil des Tages damit Münz-pusher zu spielen da ich wusste das ich ja bald aus Japan weggehe und so nicht mehr zum spielen kommen würde. Später buchte ich noch mein Ticket für den Bus nach Fukuoka und machte eine Reservierung für eine Jugendherberge. Dann fand ich mich zum Abendessen wieder im Hostel ein. Für 280yen gab es ein riesiges Abendessen mit allem drum und dran, ich habe in Japan niemals soviel gegessen für so wenig Geld, Wahnsinn.
Nach dem Essen kam ich mit ein paar Reisenden ins Gespräch und erfuhr von einem das er auch eine Menge hitchhiking in Japan gemacht hatte. Es freute mich noch jemand so verrücktes zu treffen und so verbrachten wir den Abend mit Geschichten austauschen.

Am nexten morgen stand ich spät auf und unterhielt mich während dem Frühstück mit jemandem der auch schon länger unterwegs ist. Seit guten 2 Jahren jobbt er seinen Weg durch Asien, hat eine Zeit als Host ("Begleitservice) gearbeitet, hat Schmuck auf den Strassen Okinawas verkauft, hat in Korea english gelehrt,..... Er war mal so ein richtig gutes Beispiel das man mit Wille alles irgentwie schafft und es immer irgenteinen Job gibt. Er erzählte viel und ich hatte auch einige Fragen, so zog sich unser Gespräch ein bisschen hin bis ich entschloss nun endlich auf die Insel zu fahren um den Vulkan zu sehen, deswegen war ich ja nach Kagoshima gekommen. Also ging es mit dem Bus und der Fähre rüber nach Sakurajima wo ich dann den Berg hoch hitchhiken wollte um den noch rauchenden aktiven Vulkan zu sehen. Leider regnete es wieder und ich lief die ersten 2 km bis zu einer Kreuzung wo ich dachte das es von dort aus einfach wäre. Während der halben Stunde die ich dort mit Schirm im Regen stand kam kein einziges Auto vorbei.... So gab ich verärgert auf und lief zurück zum Fährenterminal wo mich das Schiff nach kurzem zurück in die Stadt brachte.



Dort verspielte ich meine übrigen Münzen vom Vortag und kam gerade rechtzeitig zum Abendessen. Nach dem Abendessen ergab sich eine lustige Gruppe bestehend aus mir, dem andren Hitchhiker und 2 Mädels. Das eine Mädel war aus Schweden und zwar wohnte sie so hoch oben das sie im Sommer endlose Tage und im Winter endlose Nächte hatte. Natürlich hatten wir viele Fragen dazu und es war sehr interresant und später beschloss ich das ich mal dort hochfliegen muss um mir ein paar endlose Somemrtage anzutun (hab sogar mal in die Flüge geschaut, war nicht sooo teuer).
Inzwischen war es schon wirklich spät geworden und ich beschloss endlich ins Bett zu gehen. Am nexten morgen regnete es noch schlimmer und nach meinem Frühstück und weiteren netten Unterhaltungen rannte ich zum Bus da ich total die Zeit vergessen hatte. Verschwitzt und nass schaute ich der vorbeirauschenden Landschaft zu, meine letzte Busfahrt in Japan....

In Fukuoka angekommen viel mir dann, kurz nachdem der Bus abgefahren war, auf das ich meinen Hut drin liegen gelassen hatte. So lief ich schnell zum Schalter und fragte sie was ich machen soll. Der Hut wurde im Bus gefunden und man sagte mir am Abend wieder da zu sein da dann der gleiche Bus wieder herkäme. Draussen war bestes Monsunwetter und ich beschloss ein bisschen zu warten bevor ich mich zum Hostel kämpfte. Es hatte also fast aufgehört zu regnen und ich lief los, doch nach den ersten paar Metern fing es wieder an. Nach anfänglichem unter Dachvorsprüngen verstecken gab ich auf und lief einfach weiter. Jetzt komplett verschwitzt und nass, samt Gepäckm kan ich endlich am Hostel an. Als mich das nette Mädel an der Rezeption fragte wie es mir gehe antwortete ich ehrlich, was mir später etwas leid tat, sie konnte ja nix für den Regen.
Nach Klamottenwechsel und Dusche ging ich los um was zu Essen und später meinen Hut zu holen. Dann schaute ich noch einen Film und fiel ins Bettchen.

Der nexte morgen war der Start meines letzten Tages in Japan. Ich stand spät auf und machte mich nach ein paar Emails auf den Weg zur "Stadt" oder besser gesagt die Gegend um den Bahnhof. Dort versuchte ich herauszufinden wie schwierig es sein würde ohne Rückreiseticket nach Korea einzureisen. Die Leute wussten keine Antwort und konnten mir auch kein Returnticket von Korea aus erstellen, nur ein Einzelticket das viel teuerer war. So liess ich es bleiben und schlenderte durch einen kleinen Animeladen. Dann gab es zum Mittagessen nochmal Sushi vom Band und anschliessend lief ich durch Spielhallen und Geschäfte, nochmals die Atmposphäre einsaugen und noch ein paar lustige Dinge sehen. Als ich zurück zum Hostel kam traf ich den der schon seit 2 Jahren durch Asien jobbt, auch er war auf seinem Weg nach Korea (hatte er mir am Vortag erzählt) da sein Visum auslief und er in Korea einen Job für nen Monat hatte. Ich unterhielt mich noch mit ihm und wir gingen später zusammen Abendessen, es gab nochmal Ramen. Nachdem ich dann ein langes Gespräch nach Hause geführt hatte gesellte ich mich zu einer Runde in der Küche und ehe ich mich versah war 1 Uhr und ich legte mich schon ins Bett.

Letzte Verrücktheiten aus Japan

Cola mit Grüntee, leider Cola Light, fand es schmeckte einfach nach Light mit ein bisschen Zusatz


Pepsi ist das schon mutiger, mehr Farbe total anderer Geschmack. Shiso ist eine Pflanze die in Japan als Gewürz verwendet wir. Natürlich wusste ich vorher nicht welches Gewürz es war und es stellte sich heraus das es genau das eine war das ich überhaupt nicht mochte,.....

Sonntag, Juli 12, 2009

Kyushu

Nachdem ich Ichi verlassen hatte ging alles eigentlich ganz schnell, ich reiste noch durch ein paar Städte und machte nur wenige Photos, aber lest selbst.


Nachdem mich Ichi abgesetzt hatte fuhr ich ins Stadtzentrum und beschloss, da es regnete und ich all mein Gepäck dabei hatte, den Tag in einem Inetcafe zu verbringen. Gesagt, getan verging der Tag schnell und eh ich mich versah war ich auf dem Weg zur Fähre nach Kyushu. An diesem Abend ging es mit dem Schiff von Osaka nach Miyazaki, gute 12 Stunden fahrt. Beim Wechsel von dem Zug zum Bus musste ich aufpassen, da alles nur in Japanisch war und der Name der Bushaltestelle nichts mit Fähren zu tun hatte. Ich überlegte mir wieviel Ausländer wohl je diese Fähre nahmen und schäzte ca 50 im Jahr. Auf der Riesenfähre nahm ich dann erstmal ein schönes heißes Bad und schaute zu wie es draussen dunkel wurde (das Bad hatte riesige Fenster wo man aufs Meer schauen konnte). Dann aß ich an dem Buffet zu Abend und schlurfte anschliessend durchs Schiff. Als ich dann einen Ausländer sah war ich sehr überrascht und wir kamen ins Gespräch. Er war von Amerika und im Urlaub hier und nur zufällig auf die Fähre gestossen. So unterhielten wir uns eine ganze Weile und gingen anschliessend schlafen.
Am nexten morgen nahmen wir den Bus zum Bahnhof und holten uns Infos an der Touristeninfo. Dann trennten sich unsere Wege und ich machte mich auf den Weg zu meinem Hotel für die Nacht. Den Tag verbrachte ich damit durch die Stadt zu schlendern und auf meinen Webblog zu schreiben. Ansonsten ist von Miyazaki nicht viel hängen geblieben, keine Bilder, keine Geschichten.....


Am nexten morgen ging es schon weiter, mit dem Bus nach Kagoshima. Endlich dort angekommen beschloss ich nach kurzem noch weiterzufahren und zwar nach Ibusuki, noch eine Stunde mit dem Zug. Dort angekommen war es schon später nachmittag und ich checkte in eine Jugendherberge ein. Ausser mir waren nur 2 französische Mädels da (die nicht sehr gespächig waren) und so hatte ich mein eigenes Zimmer. Ich kaufte mir ein Takeout-obento (lunchbox) und aß im Hostel zu Abend. Nun war die Sonne schon am untergehen und so ging ich zum Onsen, weswegen ich nach Ibusuki gekommen war.
Doch das war kein normaler Onsen, den hier heizte die Wärme nicht nur Wasser sondern auch Sand auf. so bezahlte ich meinen Eintritt und bekam einen Yukata. Nur mit diesem bekleidet lief ich wieder raus und zum Strand. Dort legte ich mich in eine vorbereitete Kule und wurde anschliessend bis auf den Kopf im heissen Sand bergaben. Der Sand war feucht und schwer und es war ein unbeschreibliches Gefühl. So lag ich dort, hörte den Wellen zu und entspannte für ca 15 min (das sei die beste Zeit). Anschliessend befreite ich mich von dem Sand und lief zurück zum Onsen wo ich den Yukata abgab und mich in einem normalen Bad säuberte und das warme Wasser genoss. Mit einer Eiscreme ging es zurük zum Hostel und schon war wieder ein Tag vorüber. Auch hier, leider keine Photos.