Von Iwakuni ging es am nexten morgen los in Richtung Miyajima wo das berühmte "schwimmende Tor" steht. Das Gate bildet zusammen mit Matsushima und Amanohashidate die Top 3 Sehenswürdigkeiten Japans, für die Japaner wenigstens. Von diesen 3 ist Miyajima auch bei ausländischen Touristen bekannt, wohl auch durch die Nähe zu Hiroshima. So wurde ich überrascht als ich auf die Fähre stieg und auf einmal wieder soviele Ausländer sah, hatte ich ja die letzen Tage die Ausländer an einer Hand zählen können.
Hier musste man auch wieder für Parkplätze bezahlen, aber ich schaffte es mal wieder einen Platzt nur 5 min entfernt zu finden der umsonst war!
Auf der Insel angekommen sah ich dann zuerst den größten hölzernen Reislöffel der Welt
Dann lief ich weiter und ging in den Tempel zu dem das Tor gehört. Der Tempel war so heilig das normale Leute mit dem Boot durch das Tor fahren mussten um sich zu reinigen. Das Tor und der Tempel selbst sind im Wasser gebaut das bei Ebbe verschwindet. Glücklicherweise hatte ich Flut und konnte so das Gate "floating, also schwimmend" sehen.



Dann lief ich noch durch die touristische Shoppingstreet und aß Okonomiyaki. Ich sah auch noch ein paar sehr japanische Dinge auf dem Weg über die ich Grinsen musste.

Sowas gibts nur in Japan, ein traditionelles Wahrzeichen zusammen mit einem Lifesize Gundam (Diese Art Roboter) auf einem Werbeplakat....
Da ich die Jugendherberge in Hiroshima erst für den nexten Tag gebucht hatte musste ich einen Platz zum übernachten finden. Da ich keine Lust hatte wieder irgentwo "halb legal" zu schlafen und da ich auch viel Zeit hatte beschloss ich zum nexten Rastplatz in den Bergen zu fahren. Der war 30km weit weg aber hatte einen Onsen.
Dort angekommen ging ich in den super Onsen wo das Wasser richtig wärmte obwohl es nicht zu heiß war und dann schaute ich noch einen Film auf meinem Laptop.
Jetzt hatte ich ja alle der "Japan Top 3" gesehen und ich muss sagen das Matsushima immernoch mein Favourit ist!
Oh, ich hatte total vergessen zu erwähnen das hier genau wie in Nara freilebende Rehe gab :)
Mittwoch, Juni 24, 2009
Miyajima
Mittwoch, Juni 10, 2009
Amanohasidate
So kam ich also gegen späten Nachmittag in Amanohashidate an und suchte erstmal einen Parkplatz. Da es zu den Japan Top 3 gehört musste man überall für den Parkplatz bezahlen, allerdings war es ja noch deutlich ausserhalb der Hauptsaison weswegen ich ohne Mühe einen freien Parkplatz ca 5 minuten Fußweg entfernt gefunden habe.
Da es schon spät war beschloss ich gleich loszulaufen. Die Bäume und der Sand waren sehr schön und ich war fast alleine die meiste Zeit. Als ich gegen die Mitte kam überlegte ich umzudrehen, entschied dann aber dagegen und lief bis zur andren Seite. Dort lief ich ein Stück Richtung Seilbahn in der Hoffnung das sie noch offen sei, gab aber angesichts der andren schon geschlossenen Geschäfte auf und kehrte um. Unter den Japanern sagt man sich das man mit der Seilbahn hochfahren soll, sich dann umdrehen und Amanohashidate durch seine Beine anschauen soll und es würde aussehen als würde sie schwimmen... die Japaner, wer wohl auf die Idee kam?
Da die Sonne langsam unterging und ich die richtige Musikwahl getroffen hatte, fühlte ich mich auf einmal richtig gut und so war der Weg zurück ein Klaks.


Die Meerseite von Amanohashidate
silbernes Wasser
im walking,... lalala
ein kurzer Stop am hinweg
Die Inlandseite
Auch die Inlandseite
und ein kurzer Stop am Rückweg
schönes Bild, schwieriges Licht...
Nachdem ich mir dann etwas zu Abendessen gekauft hatte fuhr ich zurück zu dem Rastplatz an dem ich vorher angehalten hatte und packte erstmal mein Futon und die Decke aus. Nachdem ich sie in die extra gekauften Hüllen gequetscht hatte wusste ich, jetzt kommts raus,... war mein Augenmaß gut oder nicht? Ich wusste das das Futon mit 2,10 Meter auf jeden Fall zu lang war, aber ich hatte geplant das Kopfende etwas aufzurollen und es als Kopfkissen zu benutzen. Nachdem ich es ausgebreitet hatte war ich happy das es genau aufging. Als ich mich reinlegte war es etwas kurz, doch ich konnte ja die Sitze noch ganz nach vorne schieben und dann passte es perfekt. Ich hatte etwa denselben wenn nicht noch etwas mehr raum als in Australien, perfekt!
Später hatte ich dann auf einmal Internet mit meinem Laptop und war verwundert, es waren zwar Häuser in der Nähe, aber nicht so nah. Am nexten morgen war das Netz dann weg und ich nehme an es war eines der andren Autos in denen jemand per Handy und Laptop ins Internet ging.
So verbrachte ich also meine erste Nacht im Auto!
Sonntag, November 30, 2008
Matsushima (Japan Top 3)
Am Montag morgen bin ich also in Richtung Matsushima gefahren, einer Bucht voll mit Inseln auf denen Pinien wachsen. Matsushima ist eines der Top 3 Sehenswürdigkeiten in Japan und ich finde es hat es auch verdient. Ich glaube es gib nicht so viel dazu zu erzählen, deswegen lasse ich mal wieder die Bilder sprechen.

Sieht doch aus wie bei Indiana Jones oder?

In wirklichkeit waren dort sehr viele Leute, ich hab einfach ein bisschen gewartet und mit etwas Glück ein leeres Bild geschafft (wie meistens übrigens!)

Was man mit einem 10x optischen Zoom nicht alles photographieren kann
Dieses Photo finde ich interresant weil es mal die wirklich getragene kleidung der Jugend zeigt, welche mir so gefällt

Nachdem die Kamera beim ersten Versuch umgekippt ist und den blauen Himmel photographiert hat, kam beim zweiten mal dieses schöne Bild raus
Tja, dazu gibt es wirklich nicht viel mehr zu sagen, ich fand es atemberaubend und es sollte auf keiner To-do liste eines Japanurlaubers fehlen. Nach Sendai kommt man übrigens mit dem Shinkansen in ca 1,5std von Tokyo.
Die nexten 2 Tage habe ich dann noch in Sendai verdummelt und bin dann in Richtung Akiu Onsen aufgebrochen.








